Samstag, August 13, 2005

Wedding II

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Vergangenes Wochenende kam ich kurz (und ohne Lee) in die Schweiz fuer die Hochzeit meines guten Freundes Markus Acton, von allen genannt Aeggti. Es waren drei sehr kurzweilige und voll ausgefuellte helvetische Tage, die auf jeden Fall den Jetlag und die Blutstauungen waehrend dem Fluge Wert waren.

Am Donnerstag Abend kam ich ziemlich spaet mit dem Flugzeug in Basel-Mulhouse an, aber es reichte noch locker fuer eine urchige Bratwurst mit Zwiebelsauce und Roeschti (mmh!) beim gemeinsamen Nacht- und Geburtstagsessen mit meiner Familie.

Am Freitag checkte ich nach einem Abstecher bei Lee's Schwester Anne-Christine kurz mit dem Velo die Stadt Basel aus. Schon auf dem Veloweg von Aesch in die Stadt fuehlte ich mich wieder wie zuhause und war sehr erfreut darueber, in der Stadt verschiedene Leute spontan anzutreffen, gerade Rahel und Jonas so unerwartet auf dem Trottoir zu kreuzen hat mich besonders gefreut. Am Mittag hiess es dann Fitness mit Daniel Grob im Valentines - man muss schliesslich alte Traditionen aufrecht erhalten und zudem gab es so keine Trainingsausreden fuer Daniel :-) Den wundervoll sonnigen Nachmittag verbrachte ich in den Reben von Aesch auf der Terasse des Restaurant Nussbaumer zusammen mit Raffi Zumsteg. Dabei wurden auch Plaene fuer den naechsten Escape from Alcatraz Anlass geschmiedet, vorausgesetzt ich kann mich ueberwinden, in so einen gummigen Neopren zu schluepfen (nebst noch ein paar anderen Voraussetzungen...). Am Abend ging's dann mit den fuenf Groblis an das Portiuncula Fest in Dornach. Die drei Junioren hatten einen Riesenspass und wollten immer nur no eimool auf die Bahnen. Schade, sehe ich sie nicht oefters.

Am Samstag galt es dann Ernst: Aeggti heiratete am Nachmittag in der Kirche von Wil/SG. Wow, das war schon was - zu sehen, dass sich nun der Erste aus der Bande der Verantwortug stellt. Aeggti und Konnie passen ideal zusammen und aufgrund der tollen Hochzeit koennten die Sterne fuer die Beiden nicht besser stehen (sie geniessen uebrigens momentan in Madagaskar und Mauritius Ihre Flitterwochen). Hm, das ist schon auch noch ein Grund zu Heiraten... ;-) Die Hochzeit war ein toller Anlass, praezise organisiert vom Aeggti und aufgeheitert durch die vielen sympathischen englischen und deutschen Verwandten des Hochzeitspaares. Das Essen mundete vom Salat bis zur Hochzeitstorte ausgezeichent. Es war auch genial, all meine langjaehrigen Freunde Luong, Waldi, Schteebi, Antui, Joule und Flury wieder zu sehen (den Antoine kenne ich vom Roeseligarte seit ich vier Jahre alt bin) und dazu alle voll in Schale - ein seltener Anblick! Nach dem Essen gab es dann noch 80er Party fuer die Juengeren und Junggebliebenen bis frueh morgens, was bei mir Traemli-, Bell- und Chaeschtli Stimmung aufkommen liess - genial! Dass ich an dem Buffet bei den Quiches und Minipizzen nochmals richtig zulangte, kostete mich natuerlich einige amerikanische Seitenhiebe... Um sechs Uhr morgens ging's dann widerwillig ins Bett - die Hochzeit war vorbei und in Wil schlief bereits alles.

Am Sonntag war dann nach zwei Stunden Schlaf schon wieder Aufstehen angesagt, da es keine Zeit zu verlieren, respektive zu verschlafen galt. Der Luong hatte zwar ziemlich Muehe mit Aufstehen und schlief noch mit dem Butterbrot in der Hand am Fruehstueckstisch ein, schaffte es aber trotzdem schlafgetrunken in mein Auto. Auf dem Nachhauseweg machte ich noch einen Halt bei Lee's Eltern in Fuellinsdorf. Es war toll, auch die Barmans noch kurz zu sehen, inkl. Chili. Mit dem Bau von Anne-Christine's Haus gleich nebenan geht es nun zuegig vorwaerts, wie mir Ihr Mann Chris auf der Baustelle ausfuehrlich demonstrierte. Gegen Abend gab es dann bei meinen Eltern in Aesch ein feines Abschlussnachtessen vom Grill zusammen mit meiner Schwester und Ihrem (seit kurzem) Mann Livio. Dominique Mohler schaute auch noch kurz vorbei - natuerlich wie immer im treffendsten Moment, naemlich just als das superfeine Dessert aufgetischt wurde :-) Mit diesem schoenen Abschluss im Kreise der Familie war mein kurzer Aufenthalt in der Schweiz schon wieder zu Ende, und am Montag morgen flog ich zurueck in die Staaten.

Trotzdem ich mich sehr gluecklich und zuhause fuehlte in der vertrauten Schweiz umgeben von Freunden und Familie (there's no place like home), so freute ich mich doch sehr wieder nach San Francisco zu gehen. Noch so viel gibt es zu sehen und zu erleben in diesem grossen und facettenreichen Land, dass es fuer eine Rueckkehr einfach noch viel zu frueh ist. Ich merke auch, wie ich gerne noch viele andere unbekannte Laender erleben moechte vor einer (definitiven?) Rueckkehr in die Schweiz. Mal schauen, was kommt....