Escaping from the Fog
Die letzten Wochen war der Nebel ueber der Stadt unglaublich dick und fuer die Sonne undurchdringlich. Auch an unserem Arbeitsort in Oakland hatte die Sonne Muehe, uns mit ihren Strahlen zu erfreuen. So schmiedeten wir bereits waehrend der Woche Fluchtplaene fuers Wochenende. Unser Ziel war der Camping Platz des Henry Coe State Park, wo wir auch schon einmal eine Bike Tour gemacht hatten.
Waehrend es am Samstag Morgen in San Francisco gerade mal 16 Grad hatte, so herrschten in dem Park um die 35 Grad. Das war auch dringend noetig, denn wir waren wirklich schon ziemlich auf Sonnenentzug - wir sind ja auch ziemlich verwoehnt von vergangenen Ausfluegen und von dem wunderschoenen Fruehling hier in der Bay Area.
Sowohl am Samstag als auch am Sonntag machten wir tolle Bike Touren in dem riesigen, wilden Park. Zum Biken ist es dort wirklich genial, und man ist erst noch alleine; wir sahen die cirka neuen Stunden auf dem Velo nicht einen einzigen anderen Biker oder Wanderer. Leider sind viele der Fire Roads, welche ein Strassennetz durch den ganzen Park bilden, extrem steil, so dass wir auf der Tour vom Sonntag circa eine Stunde die Velos den Berg raufschieben mussten - und zum Laufen war es noch auch genug schwierig (waren meine Bike Schuhe am Morgen silber, so verdienten sie am Abend hoechstens noch die Bezeichnung grau). Das Biken entlang dem Berggrat und wieder runter auf einem ziemlich wilden Singletrail waren aber all die Muehen wert. Lee hatte auf dem Rueckweg die Idee, eine Abkuerzung durch ein trockenes Flussbett zu machen. Tja, leider war das kein wirklicher Weg, geschweige denn ein Veloweg. So stolperten, rutschten und kletterten wir mit geschulterten Bikes durch das Flussbett (wenn ich etwas nicht ausstehen kann beim Velofahren, dann ist es Velostossen und Velotragen...). Nach dem gemeisterten Flussbett trennte uns noch ein letzter Berg vom Ziel - eigentlich kein Problem, doch mittlerweile waren unsere fast fuenf Liter Wasser vollstaendig aufgebraucht. Zum Glueck ist aber Lee ziemlich zaehe, so dass wir schlussendlich gluecklich (und durstig) wieder auf dem Zeltplatz ankamen, wo wir gleich ein Gatorade nach dem anderen bodigten.
Nebst Biken reichte es noch zu ein wenig Relaxen, Barbecuen und Geniessen der eindruecklichen Natur. Auf der Heimfahrt im Auto liess die entfernt erkennbare Wolkendecke boeses erahnen, und mit unserer Ankunft zuhause wurden wir wieder vom Nebel verschluckt.


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