Samstag, Januar 19, 2008

Salt Lake City

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Am Donnerstag Abend musste ich fuer einen Vortrag nach Salt Lake City im Staate Utah. Der Anflug mit dem Flugzeug war eindruecklich, denn SLC ist voellig flach und kreisfoermig umgeben von hohen schneebedeckten Bergen.

Ich nutzte die Gelegenheit und nahm den Freitag frei, um einen Tag Ski fahren zu gehen in den umliegenden Bergen von Salt Lake City. Der Skibus fuhr vor dem Hotel ab und transportierte einen direkt ins Skigebiet Alta, cirka eine Stunde von der Stadt entfernt. Skis und Boots mieten und dann ab auf die Strecke. Es war eisig kalt, wohl als Folge der momentanen Kaltfront von Norden her - gar nicht lustig. Ich genoss aber den super Schnee, die wenigen Leute, und das Snowboarder-freie Gebiet; endlich mal ein Berg wo nicht ueberall Boarders im Weg rumsitzen ;-) Toll ist auch, dass man sofort ins Gespraech mit Leuten kommt, so dass es auch beim Mittagessen gar nicht langweilig wird. Am Abend ging es per Bus zurueck ins Hotel.



Bei meiner Ankunft zurueck im Hotel war es erst sechs Uhr Abends, und ich nutzte die verbleibende Zeit, um mir noch den Tempel Square der Mormonen anzuschauen. Ich meldete mich fuer eine Tour an, die dann ganz entgegen meinen Erwartungen verlief: ich war der einzige Teilnehmer und wurde von zwei Missionarinnen rumgefuehrt (oder vielleicht sollte ich sagen indoktriniert). Sie waren extrem freundlich und artikuliert, aber der Informationsheghalt war mir schon sehr fremd, wenn auch interessant. Als sie am Ende der Fuehrung dann noch ein Lied fuer mich sangen, war mir schon ein wenig unwohl...



Nach einem Marsch in eisiger Kaelte zurueck ins Hotel, ging ich in einem Pub einen Burger Essen und schaute mir auf der Grossleinwand ein Basketballspiel der Utah Jazz an. Dabei verfluechtigten sich die beklemmenden Gedanken an den Temple Square.

Am Samstag Morgen flog ich zurueck ins warme San Francisco, wo mich Lee und Floyd abholten.