White Christmas

Nachdem wir letztes Jahr ueber Weihnachten an der Pazifik Kueste in Mendocino waren, wollten wir dieses Jahr in die Berge fahren. Wir fanden ein Haus in dem kleinen Bergdorf Dorrington, welches wir ueber die Festtage mieteten. Vollgepackt bis unters Dach fuhren wir am Samstag Mittag los und kamen am fruehen Abend am Ziel auf cirka 1600 Meter ueber Meer an.
Das zwischen Tannen gelegene Haus war ein super gemuetliches Holzhaus mit Holzofen, einer offenen Kueche und weichem Teppich fuer Lionel. Es hatte sogar ein hot tub auf dem Aussendeck.


Wir hatten Glueck und erwischten gerade jene Woche, in welcher es sehr viel schneite. Ketten waren obligatorisch und der Schneedienst kam nicht nach mit Strassen freimachen, was uns als vorwiegend Fussgaenger natuerlich sehr freute. Abends war es zum Teil schon fast sturmartig.


Lionel nutzte den weichen Boden kraeftig um das Laufen zu ueben. Daneben spielte er viel mit dem Cheminee Besen und anderem. Es ist unglaublich, wieviel er uns beobachtet und dann nachahmt (vorallem wenn es um Putzaktivitaeten geht).


Auch Floyd hat es gefallen, vorallem die Heizung deren heisse Luft direkt auf seiner Nasenhoehe blies. Er bratete jeweils vor der Heizung bis das Fell ganz heiss war - ein echter kalifornischer Hund.

Die Umgebung erschien ganz maerchenhaft mit all den Schnee verhangenen Nadelbaeumen.


Es war extrem schoen, und wir machten viele Spaziergaenge zu viert. Immer wieder gab es Neuschnee, und oft war er auf dem Morgenspaziergang noch ganz unberuehrt. Ich war auch einmal mit den Schneeschuhen unterwegs, allerdings waren sie meinem Gewicht nicht ganz gewachsen und ich sank ein wie ein Elefant. Die Tage gingen sehr schnell vorbei: Spazieren im Schnee, Spielen mit Lionel, Rennen mit Floyd, Schneeschaufeln, ein wenig Lesen, Kochen, Essen... und schon war bereits wieder Abend.




Trotz relativ mildem Wetter musste Lionel immer recht gut eingepackt werden vor unseren Spaziergaengen. Skihosen, Skijacke, Boots und Haendsche-Chappe-Schal... Er liess dies aber (meist) mit ziemlicher Ruhe ueber sich ergehen.

Fuer Lionel war es die erste Weihnachten, und er war sehr fasziniert an Lee's schoen geschmuecktem Weihnachtsbaum (unser Auto war so voll, weil Lee den gesamten Weihnachtsschmuck mitnahm - immerhin konnte ich sie dazu ueberreden, wenigstens den Weihnachtsbaum vor Ort zu kaufen statt von Oakland mitzunehmen...). Am liebsten nahm Lionel die Ornamente vom Baum und gleich in seinen Mund.



An den Paecklis von Freunden und Familie hatte er sehr Freude, wenn auch die Verpackung fuer ihn manchmals faszinierender war als der eigentliche Inhalt :-)


Die letzten Tage bekamen wir noch Besuch von Marcel und Rahel, was uns sehr freute. Wir machten zusammen einen Ausflug zum Big Trees State Park und nahmen es ansonsten sehr gemuetlich.
Wir erlebten acht super schoene und erholsame Weihnachtstage in den verschneiten Bergen, abseits von Verkehr, Laerm und Hektik. Wir genossen nebst dem winterlichen Wetter vorallem auch die viele Zeit mit Lionel.


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