Taos NM
Da wir nun schon mal sehr suedlich waren, konnten wir einem Abstecher in den Staat New Mexiko nicht widerstehen. Unser erster Halt war in Chama, gleich an der Grenze zwischen Colorado und New Mexiko gelegen. Von diesem verschlafenen kleinen Doerfchen aus faehrt noch immer die historische Eisenbahn, wie noch zur Besiedlungszeit, heute allerdings nur noch fuer Touristen. Lionel sagte beim beeindruckenden Anblick all der Eisenbahnwagen dauernd nur noch tschu-tschu.


Von Chama schraubte sich die Strasse langsam aber stetig in die Hoehe durch schoene weite Landschaften. Unser Auto kam ob der duennen Luft einmal mehr ein wenig an den Anschlag, dafuer konnten wir so die Aussicht laenger geniessen.


Schlussendlich kamen wir im hoch gelegenen Taos im Staate New Mexiko an. Kurz vor Taos hielten wir noch bei der Rio Grande Gorge Bridge und hatten von der historischen Bruecke aus sehr schoene Sicht auf den beruehmten Rio Grande Fluss, welcher sich dort durch einen engen Canyon wendet.


Taos ist ein kleines artsy Staedtchen mit vielen relativ edlen Laeden zum Shoppen. Nach einer Viertelstunde hatten wir (oder nur ich?) aber bereits genug vom Shoppen und gingen stattdessen Taos Pueblo besuchen, eine sehr gut erhaltene Siedlung aus der Zeit der Pueblos. Die Haeuser sind im Adobe Stil gebaut und werden noch immer von Indianern unterhalten und bewohnt.




Aber auch vor den Indianern hat der Fortschritt nicht halt gemacht und vor manchem historischen Haus fand sich ein brandneuer Truck oder ein 4-Wheeler...

Der Campingplatz war nahe von bewaldeten Huegeln gelegen, und ich machte dort mit Floyd mehrere Spaziergaenge in die Hoehe. Der Lohn war jeweils eine schoene Aussicht auf Taos und Umgebung. Zum ersten Mal seit Salt Lake City haben wir wieder einmal Regen erlebt - kurz aber heftig.
Nach zwei Tagen fuhren wir von Taos dem Rio Grande entlang weiter Richtung Sueden.


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