Dieses Jahr fiel der 4. Juli auf einen Montag, weshalb wir in den Genuss eines 'long week-end' kamen. Wir nutzten die Gelegenheit und fluechteten fuer drei Tage vor dem franziskanischen Nebel Richtung Suedosten mit unserem neu erworbenem Auto, welches wir inzwischen um Thule Velotraeger aufgeruestet hatten. Unser Ziel war das
Pinnacles National Monument, ca. drei Autostunden von unserem Zuhause entfernt. Die Fart verlief problem- und staulos, mal abgesehen von einem gigantischen
Harley Treffen in Hollister, welches das ganze Staedtchen in ein Dauervibrieren und -droehnen versetzte und uns mit unseren Velos auf dem Autodach ziemlich fehl am Platz erschienen liess.
Nach Ankunft auf dem Zeltplatz machten wir uns bald auf eine Wanderung im Park. Die steinige, huegelige, abwechslungsreiche Landschaft war unglaublich schoen. Einen der angesiedelten
Condors bekamen wir nicht zu sehen, aber trotzdem viele andere Raubvoegel. Da es sich beim Pinnacles um einen nicht sehr bekannten Park handelt, hatte es entsprechend wenig Leute und wir waren sozusagen alleine unterwegs fernab jeglicher Touristen und Wochenendausfluegler. Beim spaeteren Nachtessen konnten wir unseren neuen Gaskocher vom
REI einweihen, welcher unser Wasser innerhalb Rekordzeit zum Sieden brachte - wenn ich denke, wie oft wir in der Vergangenheit (Kanada, Koriska, etc.) mit unserem Benzinkocher hungrig eine halbe Stunde auf lauwarmes Wasser warteten...
Viele Parks haben nur wenige bis keine Wege, die fuer Velos zugelassen sind. Deshalb fuhren wir am Sonntag zum
Henry Coe State Park bei Morgan Hills, welcher ueber 100 Miles MTB Trails verfuegt! Unsere Tour beinhaltete einen genialen Downhill Ride auf Single Trails und wir fuhren ca. eine Stunde auf diesem abwechslungsreichen Trail nur bergab. So eine geniale MTB Fahrt habe ich noch nie erlebt und ich kann kaum warten, in dem Park noch weitere Trails zu erkunden.
Am Montag, dem amerikanischen Nationalfeiertag, wurde der Zeltplatz schnell immer leerer und nach der Rueckkehr von einer weiteren schoenen Wanderung waren wir die einzigen noch verbleibenden Gaeste in unserem Teil des Zeltplatzes. So genossen wir noch ein paar Stunden das heisse und sonnige Wetter, die schoene lebhafte Natur und die angenehme Ruhe. Am Nachmittag machten wir uns dann schweren Herzens wieder auf den Weg zurueck nach San Francisco - zurueck in die Zivilisation.