Working in New Zealand
Seit drei Wochen bin ich nun hier in Lyttelton, auf der Suedinsel von Neuseeland. Wir sind dabei, unsere in den letzten zwei Jahren entwickelte Software beim ersten Kunden zu installieren.
Wie bei jedem Termin, so gibt es auch hier vor der Ziellinie noch viel zu tun. Dies hat dazu gefuehrt, dass ich waehrend den letzten 20 Tagen 18 Tage voll gearbeitet habe, meist zwischen 12h und 16h pro Tag. Dazwischen ein wenig Schlafen und Essen... Nein, Essen stimmt nicht ganz, denn oft kommen wir um zehn, oder elf oder auch erst nach Mitternacht zurueck, und dann gibt es nur noch die Hotel Minibar mit der Wahl zwischen spanischen Nuesschen und Cashew Nuesschen. Am Anfang haben wir jeweils noch Pizzas ins provisorische Buero am Hafen bestellt, doch die haengen uns mittlerweile links und rechts zu den Ohren raus. Dass die Neuseelaender auf alles Essbare Cranberry Schleim streichen muessen, macht das ganze auch nicht einfacher - zum Beispiel, wuerg, Pizza mit Pesto und Peach Chutney. Dafuer sollte man ins Gefanegnis wandern.
Gerne haette ich ein paar Photos von der tollen Landschaft hier gepostet, doch eigentlich sehe ich hier nur eines: meinen Laptop und vor dem Fenster Tuerme von Containers, die von futuristisch wirkenden Gefaehrten verschoben werden.
Abgesehen vom Nahrungs- und Schlafmangel macht das ganze aber sehr Spass, denn wir alle arbeiten hier sehr konzentriert und zielstrebig an dem Feinschliff des Produkts. Und ich meine, was will man mehr als den ganzen Tag freudig zu programmieren. Die neuseelaendischen Hafenterminal Arbeiter sind zudem sehr nett und lustig, wenn ich auch jedes zweite Wort nicht verstehe.
Unser Einsatz geht am Sonntag zu Ende, und dann ist Natur pur angesagt, denn Lee und ich bereisen fuer 2 Wochen die Suedinsel, fernab von Containers und Computers...


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