Mittwoch, Juli 26, 2006

Heat Wave

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Aus der Schweiz habe ich verschiedentlich von dem warmen Wetter vernommen. Kalifornien steht dem im Moment in nichts nach. So hat es in San Francisco seit einiger Zeit um die 80 Fahrenheit / 26 Celsius. Und von Nebel und Wind ist momentan weit und breit nichts zu sehen. Sehr ungewoehnlich hier fuer den Monat Juli, aber natuerlich sehr willkommen.

Extrem sind die Temperaturen gegen Osten und Sueden. Als wir am vergangenen Samstag in Walnut Creek Biken gingen, so hatte es 114 Fahrenheit, resp. 45 Celsius. Wir machten trotzdem eine kleine Tour durch trockene Landschaften, so trocken dass der Durchgang wegen extremer Brandgefahr verboten war, was wir aber erst spaeter realisierten.

Am Sonntag machte ich eine Rennvelotour von Woodside aus ueber die Huegel ans Meer zum Highway 1 und wieder zurueck. Auf den 100 km hatte es am Schluss 108 Fahrenheit, resp. 42 Celsius. Da habe ich unterwegs einige Gatorades geleert. Das Panorama mit klarer Sicht aufs Meer war genial, und Verkehr hatte es bei der Hitze auch keinen.

Mir gefaellt dieses Wetter, und es koennte von mir aus das ganze Jahr so sein. Problematisch ist es allerdings mit der Stromversorgung, da viele Kalifornier die Klimaanlage noch mehr voll aufdrehen und ohne Aenderung im Wetter in den naechsten Tagen mit Stromausfaellen gerechnet werden muss, denn die Stromkapazitaeten sind erreicht.

Bruno and Daniela

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Vergangenes Wochenende waren Bruno (CTO von Canoo) und seine Freundin Daniela bei uns zu Besuch. Sie sind hier in Kalifornien in den Ferien und machen eine zehntaegige Wanderung durch den Yosemite Park. Wie schon waehrend der JavaOne im Mai war Bruno wieder recht jetlagged und kaempfte beim Nachtessen gegen seeehr schweeere Augenlieeeder, ganz im Gegensatz zu Daniela die frisch und munter war. Vielleicht vertragen Maenner den Jetlag einfach weniger als Frauen...?

Bevor sie am Samstag mit dem Mietauto Richtung Nationalpark fuhren, staerkten wir sie nochmals mit einem herzhaften Fruehstueck, schliesslich ist fuer Bruno und Daniela nun zehn Tage Trockennahrung und gefiltertes Wasser angesagt.

Wir haben uns sehr ueber den Besuch gefreut (nicht nur der feinen Laeggerli und Schoggi wegen) und hoffen, die beiden erleben eine tolle und nicht zu heisse Wanderung in der faszinierenden Landschaft des Yosemite.

Donnerstag, Juli 20, 2006

Gadgets

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Ich werde zwar aelter, freue mich an Gadgets aber noch immer wie ein kleines Kind. Diesen Sommer kam ich zu drei neuen Gadgets, eines cooler als das andere...

Polar F11. Die bedienungsfreundlichste und pragmatischste Pulsuhr die ich je hatte. Die codierte Signaluebetragung funktioniert zudem aeusserst zuverlaessig. Auch der weiche Pulsgurt liegt extrem gut auf, von Huehnerbrust bis zu Chaschte. Kein Vergleich mit meiner alten Polar S710, bei welcher ich jeweils noch auf dem Velo fluchen und hantieren musste.



Nokia 770. Dieses Internet Tablet oder wie immer man das auch nennt ist ein ganz edles Ding. Wireless, Browser, Email, Notizen, Audio, Video, Touchscreen, Linux OS, etc. alles bereits integriert. Super scharfes Display und einfache Bedienung. Nur Java fehlt, aber dafuer habe ich ja jeweils den Laptop dabei. Wenn ich irgendwo warte und schnell ins Netz will, so bin ich mit dem Tablet in einer Minute drin, ohne umstaendliche Konfiguration. Macht riesig Spass.



H2Odyssey Fathom-55. Dieser Dive Computer ist eigentlich fuer Profis, denn als ich die Anleitung las, so verstand ich schon mal die Haelfte der Abkuerzungen nicht. Aber das Verstaendnis kommt langsam. Mit so einem Teil kann man auch viel laenger tauchen als mit Tauchtabellen, da es waehrend dem Tauchen konstant am Rechnen und Analysieren ist. Und das alles mit nur 3 Knoepfen, deren Funktionen man durch Ueberbruecken der Kontakte mit Finger, Muenze oder Wasser unterschiedlich aktivieren kann. Ein faszinierendes Ding, welches ich von Lee geschenkt bekommen habe.



Braucht man diese Sachen denn wirklich? Nop, es ginge auch ohne, aber das ist ja das Tolle an den Gadgets! Und schliesslich gebe ich ja kein Geld fuer Kleider, Schuhe, Handys und sonstigen Gruempel aus.

Dienstag, Juli 04, 2006

Candian Wedding

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Ende Juni hat Adrian, ein guter Freund aus meiner High-School Zeit in Canada, geheiratet, und ich nahm seine Einladung zum Hochzeitsfest in Guelph Ontario natuerlich sehr gerne an. So flog ich bereits am Donnerstag auf Guelph, damit vor der Hochzeit vom Samstag noch Zeit blieb, um zusammen mit ihm und anderen Freunden aus der High-School ein wenig rumzuhaengen.

Am Freitag ging es zum Golf spielen, ein in Kanada ziemlich populaerer Sport. Einige meiner Baelle gingen in den Baeumen verloren und manchmal sah der Rasen nach meinen Abschlaegen ein wenig wie nach einem FCB Match aus, aber es hat sehr Spass gemacht die 18 Loecher zu spielen (und dazwischen mit den Golf Karts zum naechsten Abschlag zu brettern).







Es ist wirklich toll, auch nach 14 Jahren noch immer Kontakt zu meinen Canadian Buddies, aka the boys, zu haben.



Adrian nahm es am Morgen der Hochzeit bei einem Bier ziemlich gelassen. Seine zukuenftige italienische Frau hatte die Hochzeitsvorbereitungen fest im Griff.



Shawn, mein bester Freund in Canada, hat inzwischen zwei Soehne und der Juengere war stolzer Ringtraeger an der Hochzeits Zeremonie (zumindest nach motivierendem Zureden des Mamis).



Das Hochzeitsfest am Abend war wie die kanadischen Feste der Vergangenheit sehr ausgelassen und mit viel Bier und Wein. Das italienische Essen war sehr fein, und ich konnte mich dazu sogar noch mit meinem italienischen Tischnachbar unterhalten - in italienisch...

Ich weiss, wir (oder nur ich?) waren nicht gerade Armani maessig gestylt, aber das spielt bei den Kanadiern nicht so eine Rolle ;-) Shawn, Etienne, Mike, Braeutigam Adrian.



Nach dem Fest gab es noch ein Gutenacht Bier im Hotelzimmer, wobei alle schon ziemlich geschlagen waren vom langen (und sehr heissen) Tag.







Am Sonntag ging es fuer mich dann wieder zurueck von Toronto nach San Francisco. Ein kurzes aber intensives Wochenende, das mir wie eine Reise in die mit vielen Erinnerungen verbundene Kanada Vergangenheit vorkam.