Donnerstag, Mai 31, 2007

Continental Sausage

Englisch | Franzoesisch

Gewisse Grundnahrungsmittel wie zum Beispiel feine Schweizer Wurst- und Fleischwaren sind hier sehr rar. Deshalb habe ich kuerzlich bei dem Online Vertrieb Continental Sausage eine urchige Bestellung aufgegeben (mir lief schon ab deren Homepage das Wasser im Mund zusammen). Wenige Tage spaeter kamen die Schlemmereien in einer Kuehlbox aus Denver an: Fleischkaese, Rohessspeck und Buendnerfleisch. Mmhhh... Das Porto war zwar etwa doppelt so teuer wie die eigentliche Ware, aber das war es wert.

Montag, Mai 28, 2007

Dominique & Margo

Englisch | Franzoesisch

Waehrend dem letzten Monat bekamen wir zweimal Besuch von Dominique und seiner Verlobten Margo. Mit Dominique bin ich in Aesch aufgewachsen, ging mit ihm im Gym Muenchenstein zur Schule und wohnte mit ihm an der Leuengasse in Basel. Sein Besuch kam mir deshalb wie eine Reise zurueck in der Zeit vor ;-)

Dominique und Margo waren waehrend zwei Monaten in Mexiko unterwegs und fuhren danach von San Diego der Kueste entlang bis auf San Francisco hoch. Nach einem kurzen Zwischenstop bei uns fuhren sie weiter in den Osten zum Yosemite, Sequoia, Grand Canyon, Las Vegas, etc. Danach kamen sie wieder zurueck auf San Francisco, wo sie noch ein paar Tage frei hatten, bevor es fuer sie zurueck in die Schweiz ging. Die beiden waren am Schluss ziemlich gesaettigt vom Reisen und den vielen neuen Eindruecken und freuten sich auf die Rueckkehr in die Schweiz - ich habe aber kein Mitleid mit jemandem der muede von drei Monaten Reisen ist...

Am Abend vor Ihrer Abreise gingen wir nochmals gemeinsam Essen in einem vegetarischen Restaurant an der Bay (ich muss ein wenig das Image korrigieren, dass ich mich hier nur von saftigen Burgers ernaehre). Als der Kellner den Wein in vier Glaesern brachte, verschuettete er leider ein ganzes Glas - voll ueber mich, Hemd und Hosen getraenkt in kalifornischem Rotwein... Dafuer bekam ich dann meinen Hauptgang gratis. Ich roch zwar, als haette ich drei Tage in den Weinkellern von Napa verbracht, doch die chemische Reinigung wird dies hoffentlich wieder richten.

Im Semptember werden wir Dominique und Margo wieder sehen an ihrer Hochzeit, deren verknitterte Einladung sie uns persoenlich ueberreicht haben :-)

Sonntag, Mai 27, 2007

Parents

Englisch | Franzoesisch

Die vergangenen zwei Wochen waren meine Eltern zu Besuch. Sie weilten am Anfang und Ende ihrer Ferien bei uns in San Francisco und verbrachten die Zeit dazwischen auf Reisen in Kalifornien.

Sie mieteten ein Auto, besuchten und wanderten im Yosemite National Park, fuhren an die Meereskueste bei San Luis Obispo, nahmen den Highway 1 Richtung Norden vorbei an Big Sur, Monterey, Santa Cruz, etc. und verbrachten noch ein paar Tage in Sonoma und Napa inmitten der imposanten Weingueter.

Waehrend ihrer Zeit in San Francisco erkundeten meine Eltern auf langen Fussmaerschen die Stadt, und Lee und ich zeigten ihnen an den Wochenenden die verschiedenen Seiten der Bay Area. Am Sonntag vor ihrer Abreise hatten wir noch einen feinen Brunch im hoechsten Gebaeude der Stadt.



Das Wetter war an diesem Sonntag wie waehrend der ganzen Zeit ihres Aufenthaltes ueberdurchschnittlich schoen - kein Nebel, wenig Wind, blauer Himmel und warmer Sonnenschein. Man hatte ueberall eine tolle und weite Aussicht, so eben auch vom Wolkenkratzer der Bank of America aus.









Ich habe mich sehr ueber den Besuch meiner Eltern gefreut. Es war auch toll zu sehen, dass sie in dem fremden grossen Land so gut zurecht kamen und es ihnen hier so extrem gut gefallen hat. Sie erwarteten wohl nicht, dass Kalifornien so abwechslungsreich und vielfaeltig ist, aber das ging schon manchen so - uns eingeschlossen. Meine Eltern haben auf jeden Fall mental bereits einen weiteren Abstecher nach Kalifornien geplant um all das Ungesehene noch zu sehen.

Samstag, Mai 26, 2007

Davis Double Century

Englisch | Franzoesisch

Fitness Trainer Jim, bei welchem ich jeweils ins morgendliche Training gehe, sagt immer it's all about second efforts. Ganz diesem Motto entsprechend habe ich letzten Samstag einen weiteren 200-Meilen Veloanlass bestritten, den Davis Double Century.

Die Strecke fuehrte von der topfebenen Region Davis mit ihren rechteckig angeordneten endlos langen Strassen in die westlich gelegenen Berge, wo sich die Strassen durch wunderschoene kleine Canyons winden. Aufgrund von akuten Waldbraenden konnte man aber keine Schlaufe fahren, sondern musste die gleiche Strecke rein und wieder rausfahren.

Leider verpasste ich nach 150km eine Abzweigung und fuhr auf der falschen Strasse weiter. Nach einer Weile wusste ich dann weder wo ich war, noch wo ich hin musste. Natuerlich hatte ich ausgerechnet in diesem Moment meinen ersten Platten seit Jahren und in der Mittagshitze ging mir auch langsam das Wasser aus. Irgendwann kam ich dann aber ganz unverhofft wieder auf die offizielle Strasse zurueck, und es konnte nach Plan weitergehen - zumindest voruebergehend.

Ab 250km ging es tendenziell abwaerts bis ins Ziel, und die letzten 70km haetten nur noch "Formsache" sein sollen. Doch leider verpasste ich nochmals eine Abzweigung und hatte bereits einen weiteren Huegel erklommen und war in dessen Abfahrt als mich eine Frau in einem Auto darauf aufmerksam machte, dass ich wohl auf der falschen Strecke sei. Das war nicht gerade ein moralischer Aufsteller, musste ich nun doch zuerst den falschen Huegel wieder erklimmen bevor ich dann auf der anderen Seite auf die richtige Strasse einfaedeln konnte.

Abends um sieben kam ich nach 14h schlussendlich wieder in Davis an, mit 335km statt 320km und zusaetzlichen 300 Hoehenmetern auf dem Tacho. Abgesehen des Verfahrens und der Magenprobleme gegen Ende der Fahrt ging es ganz gut.

Am Sonntag gab es dann einen ausgiebigen Brunch mit Lee und meinen Eltern in einem edlen Restaurant, wo ich einige der verbrannten Kalorien wieder wett machte, vorzugsweise mit feinen Desserts :-) Da ich eine Woche spaeter noch immer 2kg unter meinem Normalgewicht bin, darf ich weiter reinhauen beim Essen - juhui!

Montag, Mai 14, 2007

Lee in South Africa

Englisch | Franzoesisch

Lee ist momentan fuer zwei Wochen geschaeftlich in Durban, Suedafrika, wo unsere Software in einem weiteren Hafen live geschalten wird. Mich braucht es dieses Mal leider nicht vor Ort, sonst haetten wir sicher gleich noch Ferien angehaengt. So lebe ich hier fuer zwei Wochen das Junggesellen Leben, was zur Abwechslung auch noch lustig ist. Zum Beispiel kann ich ohne schlechtes Gewissen im Fernsehen Pro Sports Fishing, Barbecue World Championships, oder World's Strongest Man schauen. Das Nachtessen nehme ich meist gleich vor dem Laptop ein. Voll gemuetlich... An den Wochenenden steht jeweils Mountainbiken in der Bay Area auf dem Programm. Bald schon kommt Lee wieder zurueck und dann geht es hier wieder normal zu und her, worauf ich mich sehr freue.

Dienstag, Mai 01, 2007

Santa Barbara

Englisch | Franzoesisch

Ende April feierte unser Chef und Freund Jon einen runden Geburtstag und wir hatten die Ehre, zu diesem Anlass in seinem Heimatort Santa Barbara eingeladen zu sein.

Wir fuhren wie so oft bereits am Donnerstag Abend los, wollten wir doch den Freitag fuer ein wenig Sightseeing ausnutzen. Von Touristen und Amerikanern hoert man nur gutes bezueglich Santa Barbara und auch uns hat es dort sehr gut gefallen. Ein schmuckes kleines Staedtchen mit viel mexikanischem Einfluss, einer Universitaet, einer schoenen Strandpromenade entlang dem Pazifik, und zwoelfhundert Meter hohen Bergen gegen Osten.



Am Samstag traf man sich am Morgen zu einer kleinen Velorundfahrt, welche allen Anwesenden die Chance gab, ein wenig mehr von Santa Barbara und dem angrenzenden Montecito zu sehen. Wir fuhren durch Santa Barbara und Montecito bis wir in einem kleinen Cafe zum Brunch eintrafen. Wir kamen dabei an unglaublichen Haeusern vorbei, welche man hier mansions nennt. Die Grundstuecke sind riesig, die unbezahlbaren Villen versteckt hinter Baumalleen und langen Privateinfahrten.



Nach dem Brunch fuhr die eine Gruppe zurueck nach Santa Barbara waehrend die ein wenig Angefresseneren in die Huegel fuhren. An diesem Hang hat Lance Armstrong jeweils im Fruehling trainiert, und ich kann seine Wahl gut verstehen, denn es war super schoen zum Velofahren: einsame sich dem Berg entlang windende Strassen, angenehme sonnige Temperaturen und eine tolle Aussicht auf die Statdt. Ich wollte noch ein wenig mehr sehen und fuhr zusammen mit einem anderen Velofahrer auf die Krete hoch. Wir waren schlussendlich auf etwa 1000m und hatten eine geniale Aussicht auf das Meer und die Stadt im Westen und auf das wilde bergige Hinterland im Osten.

Am Abend fand bei Jon zuhause das Geburtstagsfest statt, welches sehr Spass machte. Wir lernten interessante Leute kennen, genossen das gute Essen und Trinken, und bewunderten sein schoenes Haus.



Am Sonntag traf man sich zur Abrundung des Festes auf der Hollister Ranch noerdlich von Santa Barbara zum Surfen (oder Zuschauen) und Tacos Essen. Am Nachmittag nahmen wir dann die acht Stunden Autofahrt zurueck nach San Francisco in Angriff. All jenen die von Los Angeles dem Highway 1 entlang die Kueste rauf nach San Francisco fahren, kann ich einen Besuch von Santa Barbara fest empfehlen.