Sonntag, Dezember 30, 2007

Mendocino

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Zum ersten Mal seit wir hier in den Staaten sind, verbrachten wir Weihnachten nicht bei Lee's Schwester Michele in Connecticut an der Ostkueste (mit Floyd aendern sich nun halt gewisse Gewohnheiten), sondern wir blieben in der Region. Wir verreisten fuer ein paar Tage in den Norden Kaliforniens nach Mendocino.

Wir waren im Hunde-freundlichen Schoolhouse Creek Inn untergebracht, wo jeder Gast sein eigenes kleines (oder grosses) Haeuschen hat. Wir hatten wahrscheinlich das kleinste aller Haeuschen, dafuer kam es noch mit einem kleinen Aussichtsturm und im Inneren dessen einem Hot Tub.





Das Inn ist ganz nahe am Meer gelegen und wir machten viele Spaziergaenge mit Floyd entlang der rauhen Kueste und in Parks. Es war mega schoen, trotz relativ nassem Wetter.







Gegessen haben wir auch sehr gut, besonderns im Albion River Inn. Sowohl fuer Lee und mich war es das erste Mal, dass wir den Heiligen Abend und Weihnachten mit einem Essen im Restaurant feierten. Wir feierten danach jeweils noch ein wenig in unserem Haeuschen (Floyd war fuer's Papier-Aufreissen zustaendig).





Nur ungern verliessen wir nach vier Tagen Mendocino und fuhren zurueck nach Oakland.

Samstag, Dezember 22, 2007

Bracebridge Dinner

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Als kleine Weihnachtsueberraschung fuer Lee habe ich sie am Freitag vor Weihnachten zum Bracebridge Dinner im Yosemite National Park eingeladen. Dieses Christmas Dinner findet seit 1927 im ehrwuerdigen Awahnee Hotel im Yosemite Valley statt. Das festliche Essen vollstreckte sich ueber vier Stunden und acht feine Gaenge, begleitet von diversen Darbietungen. Diese waren eine Art Theater eines koeniglichen Festmahls. Der riesige steinige Essraum mit gedaempftem Licht wirkte passend wie ein Rittersaal.

Nach dem Essen uebernachteten wir gleich in der Yosemite Lodge, damit wir am naechsten Morgen noch einen Spaziergang im verschneiten Yosemite Valley machen konnten. Es war maerchenhaft schoen in dem Tal, die von Schnee bedeckten Baeume, die halb gefrorenen Baeche, die Stille.





Floyd war an dem Freitag Abend bei Toni, einer Zuechterin von Grossen Schweizer Sennenhunden untergebracht und hatte natuerlich ein Riesengaudi mit seinen Artgenossen. Als wir ihn am Samstag Mittag abholten war er k.o. und schlief non-stop acht Stunden im Auto waehrend unserer Fahrt in die Ferien nach Mendocino.

Wir hatten auch die einmalige Gelegenheit, Toni's einwoechige Swissy Puppies aus naechster Naehe zu sehen. Super haerzig...

Samstag, Dezember 15, 2007

Antwerp II

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Schon wieder zog es mich auf Antwerpen, denn fort findet jaehrlich die spannende Java Konferenz JavaPolis statt. Es war eine kurze Woche: am Sonntag Morgen kam ich an und am Freitag Morgen ging es wieder zurueck.

Anders als letztes Jahr naechtigte ich dieses mal in einem Hotel im Zentrum, was meinem nicht so ausgepraegten Orientierungssinn ziemlich entgegen kam. Ich verlief mich auf jeden Fall nie. Am Abend hatte ich ein paar mal Gelegenheit, in die Altstadt zu gehen, welche mir sehr gut gefaellt. Die Pflastersteinstrassen, die Backsteinhaeuser, die engen Gassen, die urchigen Beizen...

Nur schon vom Anschauen genug hatte ich allerdings von Pommes Frites, Mayonnaise-haltigen Sandwiches und suesser Vanille- und Schokoladen-Patisserie. Man koennte meinen, die Belgier essen nichts anderes.

Den grossen Schock hatte ich beim Geldwechseln: fuer 70 Dollar bekam ich laeppische 40 Euro. Dafuer gab es gerade mal zwei biedere Nachtessen :-( Mit diesen Dollars koennte in den Staaten gute fuenf mal gleichwertig Essen gehen. Ist aber kein Wunder bei dem tiefen Dollar.

Die Woche bestand eigentlich nur aus Java, Tech Gespraechen, Essen und Schlafen (in dieser Reihenfolge), und ich genoss die Zeit sehr. Ich sah auch einige Canooeys wieder, und wir hatten eine gute Zeit an der Konferenz.

Zurueck in die Staaten nahm ich dann noch ein wenig Belgische Schokolade, denn die ist einfach noch besser als die Schweizer Schokolade.