Santa Fe NM
Fuer Santa Fe hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt geplant, blieben aber schlussendich drei Naechte - einmal mehr aufgrund von technischen Schwierigkeiten.
Als wir am Sonntag Nachmittag auf dem in den Huegeln von Santa Fe gelegenen Campingplatz im Hyde State Park ankamen und ich kurz aus dem Auto sprang, da wollte unser Auto nachher nicht mehr anspringen. Zu diesem Zeitpunkt war unser Auto mit dem Trailer an einem Abhang mitten auf der Strasse des Campingplatzes parkiert. Da konnte nur noch AAA helfen, doch das naechste Telefon war zwei Meilen entfernet (kein Natel-Empfang). Nach mehreren Telefonaten, respektive Fussmaerschen, waren wir Sonntag Nacht soweit, dass wir wussten dass es nicht die Batterie ist und dass niemand mehr zu dieser Stunde in die Huegel fahren wuerde um das Auto abzuschleppen (das es kein Batterieproblem war, wusste ich schon um vier Uhr Nachmittags und ohne AAA). Montag Morgen, nach einem weiteren Marsch mit Floyd und Telefonat mit AAA, wurde unser Auto dann endlich abgeschleppt und der Trailer von den netten Rangers in einen Campingplatz reinparkiert. Wir mieteten ein Auto und am Dienstag am spaeteren Nachmittag, nach mehreren leeren Versprechen, war unser Truck dann endlich repariert (eine ziemliche Geduldsprobe). Wir hatten aber eine super schoene Zeit in den Huegeln von Santa Fe und machten mehrere Spaziergaenge in den umgebenden Waeldern. Lionel lief wieder unermuedlich den Berg hoch und wollte auf keinen Fall getragen werden. Einen der kurvigen Single-Trails waere ich am liebsten mit einem Mountain Bike abgefahren; das waere genial gewesen.
Auch die Stadt Santa Fe war sehr schoen. Ziemlich artsy und edel und sehr mexikanisch im Stil. In der Gallery von Lisa Kristine bestaunten wir ihre super schoenen riesigen Bilder, aufgenommen an verschiedensten Orten dieser Welt. Ich verstehe nichts von Photographie, aber die Aufnahmen haben mich echt fasziniert. Ihre Bilder werden von ihr selbst entwickelt und sind sehr limitiert in der Auflage. Je mehr Exemplare eines Bildes verkauft sind, desto teuerer werden die verbleibenden - das kommt mir irgendwie bekannt vor...
Die Autoreparatur war die erste seit wir unterwegs sind, und es war auf jeden Fall der perfekte Ort um gestrandet zu sein (abgesehen von der Distanz zum naechsten Telefon).


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