Mittwoch, Dezember 23, 2009

Good-Bye America

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Nach fuenf Jahren in den USA kommt unser Abenteur zu einem Ende, da wir kurz vor Weihnachten wieder in die Schweiz zurueckkehren werden. Wir verlassen die USA mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn wir erlebten eine super tolle Zeit in den USA, freuen uns aber gleichzeitig wieder naeher bei Familie und Freunden zu sein. Aufgrund all der Abreisevorbereitungen bliebt uns aber gar nicht viel Zeit zum Nachdenken. Trailer verkaufen, Auto verkaufen, Haushalt aufloesen, Hundetransport und -einreise organisieren, Hundetraining, etc. sorgen fuer genuegend Ablenkung.



Die Rueckreise war ein kleiner Marathon. Am Sonntag Morgen fuhren wir mit dem gemieteten Mini-Van in fuenf Stunden von High Ridge nach Chicago; das Auto vollgepackt mit 6 grossen Koffern, 2 Hundekaefigen, 5 Handgepaecken, 1 Kinderwagen und 1 Kindersitz. In Chicago assen wir am Abend italienisch und uebernachteten dann im Westin. Da Floyd waehrend unseres Dinners im Zimmer bellte aufgrund von Laerm im Gang, mussten wir noch das Zimmer wechseln. Swissies sind nun mal geborene Wachhunde...





Am Montag Morgen ging ich noch ein wenig mit den Hunden laufen, um sie muede zu machen vor der langen Reise im Flugzeug, und Lee ging mit Lionel in den Indoor Swimming Pool. Es war ein sehr schoener Spaziergang in einem Naturpark nahe des Flughafens. Floyd und Ronya waren beide sehr gluecklich in dem Schnee.



Unser letztes Essen in den USA war im Denny's, was ganz passte, denn dort assen wir oft auf unseren Ausfluegen in den USA. Am Nachmittag dann Rueckgabe des Mietautos, Einchecken (was ueber eine halbe Stunde dauerte bei all unserem Zeugs), Warten auf das Boarding und dann endlich konnten wir uns Zuruecklehnen, wissend dass sowohl das Gepaeck als auch die Hunde im Flugzeug verstaut waren. Der Gebrauch unserer letzten vorhandenen Flugmeilen erlaubte es uns, in der Business Klasse zu fliegen, wodurch wir in den Genuss von gutem Essen und flachem Schlafen kamen.



Die Einreise in die Schweiz verlief ohne Schwierigkeiten und fuer CHF 88 Zollkosten durften beide Hunde in die Schweiz einreisen. Nun muessen wir uns wieder an das Schweizer Leben gewoehnen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, was uns das kommende Jahr bringen wird, und freuen uns auf ein Wiedersehen mit all unseren Freunden.

Donnerstag, Dezember 10, 2009

Disneyworld

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Nach der strengen Zeit an der Schule wollten wir vor unserer Rueckkehr in die Schweiz nochmals etwas gemeinsam unternehmen und Disney World war schon lange auf unserer Reiseliste. Lionel's Vorfreude war gross, obwohl er gar nicht wusste, was genau ihn erwartete. Allein schon bei Erwaehnung von Flughafen wird er aber jeweils ganz aufgeregt. Wir flogen gratis mit unseren Meilen und uebernachteten drei Mal im Pop Century Hotel direkt auf dem Disney Gelaende. Die Organisation war perfekt, sogar das Gepaeck wurde direkt vom Flugzeug ins Hotel gebracht.

Am ersten Tag gingen wir ins Magic Kingdom, wo man all die Disney Figuren antrifft. Ganze Bahnen sind gewissen Filmen gewidmet wie Peter Pan, Aladdin, etc. Lionel staunte viel und wollte alles lange betrachten. Nur die lebensgrossen Stoff-Figuren waren ihm suspekt. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, gingen auf viele kindertaugliche Bahnen, schauten uns die Parade an, assen ueberteuerten Fast-Food und warteten am Abend auf die Beleuchtung des Schlosses. Erschoepft gingen wir nach der Rueckkehr ins Hotel bald alle schlafen.

Am zweiten Tag gingen wir ins Animal Kingdom, welches etwas aehnlich einem grossen Zoo ist. Lionel liebt Tiere und kennt sie auch fast alle und zeigte uns natuerlich jedes Exemplar, welches er erspaehte auf der Safari, auf den Fussmaerschen, auf dem Zug und wo sonst noch. Nachdem wir im Hotel zurueck waren, ging ich noch ins Swimming Pool mit Lionel, der nicht genug davon bekommen konnte. Mein wildes Spielen mit ihm machte die Bademeister ganz nervoes. Beim Nachtessen rannte er einmal mehr durch das ganze Lokal und unterhielt die anderen Gaeste.

Am naechsten Morgen flogen wir frueh morgens wieder zurueck nach High Ridge. Der Temperaturunterschied von 25 Grad zu 0 Grad war recht heftig (in die andere Richtung war er nicht so schwer gefallen). Ich ging dann gleich unsere drei Hunde abolen, welche bei meinem besten Schulfreund Forrest untergebracht waren. Die Freude am Wiedersehen war auf allen Seiten gross und am folgenden Tag ging das Leben wie gewohnt weiter mit Training.