Mittwoch, Mai 31, 2006
Samstag, Mai 20, 2006
Canooeys at JavaOne
In San Francisco findet alljaehrlich die JavaOne statt, eine Konferenz rund um die Commputersprache Java. Canoo, jene Firma bei welcher ich von Ende Studium bis zum Umzug in die Staaten gearbeitet habe, ist an dieser Konferenz jeweils auch vertreten. Das freut mich natuerlich sehr, denn aus Kollegen wurden im Verlaufe der Zeit Freunde.
Dieses Jahr habe ich es geschafft, die anwesenden Canooyes bei uns zuhause zum Nachtessen einzuladen (Mittie konnte leider nicht kommen). Sie waren zwar alle sehr gezeichnet von den drei Tagen am Ausstellungsstand und dem noch nicht ganz auskurierten Jetlag, doch sie hielten sich tapfer wach. Bruno und Sandra fielen zwar noch auf dem Stuhl sitzend die Augen zu, doch Elisabeth konnte mit Ihrer Energie und Ihrer Gespraechigkeit die anderen zwei vor dem Gesicht im Teller bewahren :-)
Professionell wie es sich fuer Canooeys gehoert, kamen Elisabeth, Sandra und Bruno einheitlich mit der coolen Canoo Faserpelz Jacke. Ich freue mich bereits auf naechstes Jahr.
Yosemite
Letzte Woche goennten wir uns ein langes Wochenende und verreisten von Freitag bis Sonntag in den Yosemite Nationalpark. Ich wusste nicht, was ich fuer ein Landschaftsbild erwarten sollte, aber es war unglaublich schoen und eindruecklich in dem von gigantischen Granitstein Bergen umgebenen gruenen Tal.
Am Donnerstag Abend fuhren wir mit dem Auto los, vollbeladen mit Camping Ausruestung und Lebensmittel fuer eine fuenfkoepfige Familie. Auf halbem Wege spuerten wir die Muedigkeit (und das Knurren im Magen) und entschieden uns, in Tracy zu uebernachten. Diese Stadt ist nicht gerade ein Highlight, aber es war schoen warm dort bei fast 30 Grad Celsius. Ganz im amerikanischen Stil gingen wir in einem der unzaehligen Fastfood Restaurants entlang dem Highway essen. Im Carl's Jr., Home of the Six-Dollar Burger, bestellte ich einen Low-Carb Burger. Erwartet hatte ich einen Burger mit weniger Fett, Fleisch und Sauce, doch erhalten habe ich einen Burger ohne Broetchen, eingewickelt von einem Salatblatt...!! Unglaublich, ich kann es jetzt noch nicht fassen.
Freitag fuhren wir dann frueh morgens den zweiten Teil der Strecke Richtung Yosemite und wurden im Park von imposanten Wasserfaellen und der El Capitan Felswand empfangen.

Campingplatz beziehen, Zelt aufstellen, Lebensmittel in dem Bear-Proof Locker verschliessen und ab auf die erste Wanderung. Diese Wanderung fuehrte uns zu den Nevada Falls hinauf. Unglaublich diese Wassermassen nach all dem Schneefall und Regen der letzten Monate. Von hier aus ginge es auch weiter auf den beruehmten Half-Dome, welcher momentan aber noch unzugaenglich ist (wir haben uns vorgenommen den Half-Dome im Herbst zu besteigen). Wir genossen die Ausicht und das Mittagessen aus dem Rucksack, bevor es an den Vernal Falls vorbei wieder zurueck ins Tal ging. Die Steaks warteten schon darauf, von uns gegrillt zu werden.





Fuer den Samstag hatten wir eine weitere 5h Wanderung geplant mit dem Ziel Yosemite Falls, dem groessten Wasserfall der Vereinigten Staaten. Schnell gewann man Hoehe und nach 2h hatten wir die ca. 1'000 Hoehenmeter gemeistert. Die Aussicht dort oben war spektakulaer, schon fast schwindelerregend. Wir genossen den Rundumblick, die Sonne und die Ruhe fernab der Touristemassen bevor es wieder an den Abstieg ging. Auf dem Weg nach unten sahen wir erstaunliche Bilder: rotkoepfige, uebergewichtige, schlaeppchentragende, jacke&jeanstragende, zehnjaehrige, sechzigjaehrige, fluchende und schwitzende Wanderer, welche alle nach oben wollten, und es am Schluss sicher auch geschafft haben. Es ist ja meistens nur eine Willensfrage (und eine Zeitfrage). Am Abend gab es Chili und Wuerschtli vom Grill, schmeckt einfach alles noch viel besser beim Zelten.


Ich war uebrigens am Samstag um 6.00h aufgestanden, um fuer einen Zeltplatz anzustehen, da wir von Samstag auf Sonntag keine Reservation hatten. Ich war um diese Zeit schon der Fuenfte in der Schlange, erhielt um 8.00h dann aber gluecklicherweise auch noch einen Platz zugewiesen. Da Amerikaner im Gegensatz zu gewissen anderen Laendern keine Scheuh haben mit Fremden zu reden, ging die Wartezeit zudem sehr schnell vorbei.
Am Sonntag nahmen wir es gemuetlich und lasen ein wenig am Fluss an der Sonne, bevor es dann am Nachmittag bei ueber 30 Grad Celsius zurueck nach San Francisco ging.

Noch immer habe ich die Bilder vom Yosemite vor Augen, es war einfach unglaublich schoen in diesem Tal. Kein Wunder haben schon ueber hundert Millionen Toursiten den Yosemite National Park besucht. Ich freue mich schon jetzt darauf, die von Daniel Grob ausgearbeitete Veloroute durch den Yosemite zu absolvieren, doch zuerst muessen die Paesse Schnee frei sein.
Dienstag, Mai 16, 2006
10 Year Anniversary
Heute ist es genau 10 Jahre her, seit Lee und ich zusammen sind, und wir haben in dieser Zeit sehr viel miteinander erlebt. Dass wir viele gemeinsame Interessen haben, hat alles immer sehr einfach gemacht, sei's beim Reisen, Ausfluege machen, Sport treiben, Wohnen, Diskutieren, usw.
Ich kann mir nicht mehr vorstellen ohne Lee zu sein, und ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zukunft, denn wir haben fuer die kommenden Jahre noch viele Ideen und Plaene. Hm, das klingt ja schon ein wenig kitschig, ist aber eben schon wahr.
Angestossen haben wir auf diesen Tag im Harris, einem Steakhouse wo es, nicht sehr ueberraschend, saftige Steaks gibt. Mmmh...
Freitag, Mai 05, 2006
US-VISIT Program
Wer uns einmal in San Francisco besuchen moechte, der muss sich waehrend der Reiseplanung unvermeidbar mit Visa und Pass Fragen auseinandersetzen, denn die Amis nehmen es am Zoll sehr genau (obwohl all meine Papiere in Ordnung sind, bekomme ich jedesmal ein schlechtes Gewissen wenn ich vor dem Immigrations Beamten stehe). Nun, es gibt drei Moeglichkeiten, an die noetigen Information zu gelangen:
1) Man nehme einen Tag frei und surfe und studiere die Webseiten zu US-VISIT des U.S. Department of Homeland Security.
2) Man investiere fuenf Minuten und surfe die uebersichtliche Webseite schweizerpass.ch.
3) Man lese die nachfolgende Kurzfassung: lasst Euch vor dem 26.10.2006 einen Pass 03 ausstellen, und Ihr koennt ohne VISA ganz einfach in die USA einreisen.
Ich hoffe, niemand laesst sich durch die Einreise Formalitaeten von einem Besuch abhalten - das waere sehr schade. Und die Chancen, dass Ihr hier den Bush trefft, sind auch sehr klein...
Mittwoch, Mai 03, 2006
Class of 1994
Kuerzlich bin ich ueber den Link www.klassenfreunde.ch gestolpert. Die Idee ist zwar nicht neu, doch gut gelungen umgesetzt. Ich fand es auf jeden Fall recht witzig, wen ich da alles aus meiner Schulzeit wiederfand, zum Beispiel den Serschli, d'Schneidi, d'Sylvie, dr Leupi, dr Wisson, ...
Dienstag, Mai 02, 2006
Pearl Jam
Heute ist ein grosser Tag, denn heute erscheint das neue Album von Pearl Jam. Ich kann es kaum erwarten, nach der Arbeit die CD kaufen zu gehen.

Ich weiss, CDs kaufen ist veraltet und MP3s kostenlos (und schwarz) downloaden ist in, doch wo bleibt da die Spannung, die Aufregung, die Freude, die Identifizierung (und die Ehrlichkeit)?
Montag, Mai 01, 2006
NAUI
In den letzten Jahren sind Lee und ich an mehrere wunderschoene Orte gereist. Eine Welt blieb uns bisher aber verschlossen: die Unterwasserwelt. Sei dies an der Suedwestkueste von Afrika, am Tasmanischen Meer in Neuseeland oder vor unserer Tuer am Pazifik, naeher als ein Bootsausflug kamen wir der Unterwasserwelt nicht. Wenn wir doch nur tauchen koennten...
Also meldeten wir uns hier in der Bay Area fuer einen NAUI Tauchkurs an, welcher sowohl Theorie, Hausaufgaben, schriftliche Pruefung als auch Schwimmbad Lektionen und Open-Water Lektionen beinhaltete. Geleitet wurde der Kurs von Wayne Mitchell, einem Haudegen wie aus dem Bilderbuch: 25 Jahre bei der San Francisco Fire Department Coast Rescue Unit, hart wie stahl, Humor wie man ihn vorwiegend in der Armee kennt, ein riesiges Repertoire an Tauch Geschichten (I once had this guy who...) und immer praezise organisiert. Kein Witz - mir sind solche Unikate nun mal sehr sympathisch.
Ich erspare Euch die Details zu der Diving Theory, den Dive Tables, dem Diving Equipment, ueberspringe die Schwimmbad Lektionen und komme gleich zu den wahren Highlights. Die Open Water Tauchgaenge fanden in Monterey statt, in echtem Meer! Grpf, das ist das erste Mal schon etwas anders als im klaren, warmen, sicheren Schwimmbad... Und das mit dem einengenden Ganzkoerper Neopren, der Auftriebsweste, dem Tauchtank, etc.
Mit jedem Tauchgang ging es aber zuenftig vorwaerts was Technik und Selbstvertrauen anging. Den letzten Tauchgang unternahmen mein Dive Buddy Lee und ich dann alleine, was wirklich genial war. Keine Flossen und Wasserblaeschen von anderen im Gesicht, kein Regulator aus dem Mund gerissen, dafuer Seesterne, Seegurken, diverse Fische, Krustentiere, Mollusken, Anemonen, Kelp und viele Pflanzen (all dies in ca. 12m Tiefe direkt ab der Kueste!).
Auch an der Wasseroberflaeche war es ganz cool, denn wir erhielten Besuch von einem fetten Seehund (nein, kein Seeloewe) der sichtlich interessiert an den Tauchflossen war, ein Otter liess sich 3m von uns entfernt nicht stoeren und ass gemuetlich seinen Lunch auf dem Ruecken schwimmend, Delphine sprangen aus dem Wasser und schoene schwarze Voegel (nein, keine Raben) flugen knapp ueber dem Wasser an uns vorbei.
Wir hatten viel Spass waehrend den 4 1/2 Tagen Kurs, auch mit den anderen Teilnehmern. Besonders mit den Russen und Ukrainer war es ganz lustig (als die alle Orangensaft zum Nachtessen bestellten traute ich meinen Augen nicht mehr...). Dies ist hoffentlich nur der Beginn unserer Taucherlebnisse - weitere Kurse und vor allem Tauchausfluege sind geplant!


