Sonntag, Januar 20, 2008

Gokarting

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Am Samstag Nachmittag gingen wir zu fuenft Gokart fahren suedlich von San Francisco. Wir waren drei Schweizer, ein Spanier und ein Amerikaner.

Vor dem eigentlichen Rennen mussten wir uns ein Sicherheitsvideo anschauen, und dann ging es mit Overall und Integralhelm in die Gokarts und auf die Strecke. Es hat sehr Spass gemacht, auch wenn ich von einigen ueberrundet wurde. Trygve kennt die Strecke blind und faehrt auch mit seinem privaten Porsche Rennen und Christian scheint ein Naturtalent zu sein, oder er uebt jeweils mit seinem BMW Z4. Mit unserem Minivan hatte ich da nicht die gleichen Voraussetzungen was die Erfahrung angeht ;-) Aber wie jemand richtig erwaehnte, geht es nach den Rennen jeweils nur darum, die besten Ausreden zu haben... Die Beschleunigung, das Kurvenfahren, die Naehe zum Boden, etc. waren auf jeden Fall cool.

Nach dem Rennen gingen wir noch einen feinen Burger Essen. Christian und ich goennten uns jeweils einen feinen Pounder Burger (1 Pound = 453g). Was ich auf der Rennstrecke an Zeit auf Christian verloren hatte, das machte ich beim Burgeressen locker wieder wett (es war aber in keiner Weise ein Wettessen, zu fein sind die Burgers dort!). Danach ging es nach Hause zum Entbauchen.

Samstag, Januar 19, 2008

Salt Lake City

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Am Donnerstag Abend musste ich fuer einen Vortrag nach Salt Lake City im Staate Utah. Der Anflug mit dem Flugzeug war eindruecklich, denn SLC ist voellig flach und kreisfoermig umgeben von hohen schneebedeckten Bergen.

Ich nutzte die Gelegenheit und nahm den Freitag frei, um einen Tag Ski fahren zu gehen in den umliegenden Bergen von Salt Lake City. Der Skibus fuhr vor dem Hotel ab und transportierte einen direkt ins Skigebiet Alta, cirka eine Stunde von der Stadt entfernt. Skis und Boots mieten und dann ab auf die Strecke. Es war eisig kalt, wohl als Folge der momentanen Kaltfront von Norden her - gar nicht lustig. Ich genoss aber den super Schnee, die wenigen Leute, und das Snowboarder-freie Gebiet; endlich mal ein Berg wo nicht ueberall Boarders im Weg rumsitzen ;-) Toll ist auch, dass man sofort ins Gespraech mit Leuten kommt, so dass es auch beim Mittagessen gar nicht langweilig wird. Am Abend ging es per Bus zurueck ins Hotel.



Bei meiner Ankunft zurueck im Hotel war es erst sechs Uhr Abends, und ich nutzte die verbleibende Zeit, um mir noch den Tempel Square der Mormonen anzuschauen. Ich meldete mich fuer eine Tour an, die dann ganz entgegen meinen Erwartungen verlief: ich war der einzige Teilnehmer und wurde von zwei Missionarinnen rumgefuehrt (oder vielleicht sollte ich sagen indoktriniert). Sie waren extrem freundlich und artikuliert, aber der Informationsheghalt war mir schon sehr fremd, wenn auch interessant. Als sie am Ende der Fuehrung dann noch ein Lied fuer mich sangen, war mir schon ein wenig unwohl...



Nach einem Marsch in eisiger Kaelte zurueck ins Hotel, ging ich in einem Pub einen Burger Essen und schaute mir auf der Grossleinwand ein Basketballspiel der Utah Jazz an. Dabei verfluechtigten sich die beklemmenden Gedanken an den Temple Square.

Am Samstag Morgen flog ich zurueck ins warme San Francisco, wo mich Lee und Floyd abholten.

Sonntag, Januar 13, 2008

Just married...

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Nach 11 gemeinsamen Jahren haben Lee und ich am 11.1.2008 in der City Hall von San Francisco geheiratet. Wir hatten Familie und Freunde dabei und konnten den ganzen Tag in vollen Zuegen geniessen.

Nach der offiziellen Zeremonie in der Rotunda des Ratshaus feierten wir am Mittag im italienischen Palio d'Asti in Downtown San Francisco. Am Abend ging die Feier weiter im viktorianischen Madrona Manor in Healdsburg im Kreise der Familie und der engsten Freunde. Am Morgen danach besichtigten wir ein Weingut in Sonoma County, bevor wir die Rueckreise nach Oakland antraten.

Es war genial, unsere beiden Familien dabei zu haben (ausser meine hochschwangere Schwester), meinen super Freund Dominique aus der Schweiz und weitere tolle Freunde aus der Bay Area. Viele wunderschoene Gedanken an diesen Tag und die bisherige gmeinsame Zeit mit Lee bleiben in bester Erinnerung, lassen sich aber in Worten und Bildern nicht beschreiben.